Komplettdusche

3Die Komplettdusche sollte mehr sein als nur Duschkabine. Sicherheitsglas rundum, mit oder ohne Boiler, viel Zubehör und Extras, die das Duschen zu einem Erlebnis werden lassen.

 

Die Komplettdusche

 

white pearl Komplettdusche
Komplette Duschen sollten ohne weiteres Zubehör sofort nutzbar sein. Bildquelle:homedeluxe *

Wie soll man sich eine Dusche vorstellen, die die Bezeichnung „Komplettdusche“ verdient?

Früher war es ja einfach: Eine Duschkabine bestand aus einer Duschtasse, wurde in eine Ecke aufgestellt, eine Mischbatterie war mehr oder weniger im Innern angebracht, und eine Pumpe hat das Wasser abgesaugt.

Das ganze Gestell bestand aus dünnem Alu und war mit Plastikscheiben bestückt. Die Tür war eine Pendeltür, oder eine einfache Tür, die jedoch selten dicht war.

Das ganze hat 200 Mark gekostet, war schick, solange es neu war, und nach mehrfachem Gebrauch machte sich Frust breit:

Die Armatur war nicht mehr dicht, der Brauseschlauch ebenfalls, alles war irgendwie lose geworden, und vor allem: Die Türen haben nicht mehr dicht geschlossen, nach jedem Duschen mußte man vor der „Komplettdusche“ erst einmal das Wasser beseitigen.

 

Moderne Duschen sind besser

 

Die Duschkabinen haben sich aber zum Glück „weiterentwickelt“. Sicher, es gibt immer noch ein paar Modelle, die mit den billigsten Materialien zusammengeschustert wurden und mit einem kleinen Preis locken.

Aber daß man daran nicht lange Freude hat, ist ja wohl auch klar!

Moderne Komplettduschen werden nicht mehr aus Plastik hergestellt, die Seitenwände bestehen aus haltbaren und kratzfestem Sicherheitsglas, das auch optisch durch allerlei Finessen zur Gestaltung des Bades beitragen kann.

Der Rahmen sollte aus Aluminium und nicht zu schwach sein, und vor allem die Türen über einen Schließmechanismus verfügen, der lange haltbar und einfach zu bedienen ist. Ein wasserdichter Magnetverschluss, der die Tür auch von sich aus schon zuhält, ist ein Garant für lange Freude an der Dusche.

Von Vorteil ist auch ein separates Paneel wie bei den Dampfduschen. Hier wird der Wasseranschluß nicht direkt auf die Mischbatterie gesetzt, sondern in einem Paneel untergebracht.

So haben Sie den Vorteil, daß Sie neben der Kopfdusche auch eine separate Handbrause anschließen können.

Außerdem sind in solch einem Duschpaneel oft Massagedüsen integriert, die sehr zur Entspannung unter der Dusche beitragen können.

Da ein Überlaufschutz hilft, das Wasser im Innern der Duschkabine zu halten, sollte er ebenfalls vorhanden sein. Auch die Duschtasse sollte ausgeschäumt sein, oder wenigstens aus so starkem Material bestehen, daß sie auch bei schweren Personen nicht nachgibt.

 

Komplettdusche bedeutet „Komplett“

 

Komplettdusche 120x80 cm bei homedeluxe *
Vorbildliche Komplettdusche:Hier ist auf einem Grundriss von 120×80 cm alles vorhanden, was man zum behaglichen Duschen braucht Bildquelle: homedeluxe*

Und natürlich: Eine Komplettdusche ist nur komplett, wenn sie aus mindestens vier Seitenwänden besteht.

Eine Verglasung an nur einer oder zwei Seiten, die anderen beiden Seiten bilden die geflieste Wand, nennt man dann „Duschabtrennung„.

Und nicht Komplettdusche! Denn das komplett bedeutet doch, daß man diese Duschkabine auch mitten im Badezimmer aufstellen kann.

Fazit:

Eine Komplettdusche sollte alles bieten, was für eine moderne Duschkabine nötig ist. Vier Wände, Duschpaneel mit Wasseranschluß für warm und kalt, und natürlich einer Entwässerung. Sicherheitsglas ist haltbarer als Kunststoff und deshalb vorzuziehen, und die Türen müssen auch nach oftmaligem Gebrauch noch wasserdicht schließen.

Der Aufbau sollte unkompliziert und schnell zu schaffen sein, und alle verwendeten Materialien und Designerideen müssen im täglichen Gebrauch sehr pflegeleicht sein.

Denn wer hat schon Lust, nach dem Duschen stundenlang sein Bad zu schrubben?